Rotthauser machen Grenzerfahrung. Wanderung im Grünen


Der Plan war, einmal entlang der Rotthauser Grenzen um den Stadtteil zu wandern. Die gesamte Strecke liegt etwa bei 12 km.
Am Sonntag, dem 8. Juli, war es wie seit Tagen sehr warm, sodass sich die eingefundenen 10 Wanderfreunde entschieden, zunächst nur die erste Hälfte zu absolvieren bis zum Babywald. Abgesehen von ein paar Metern Achternbergstraße führte die Strecke fast nur durch Grün auf Rad- und Fußwegen.

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Kurz nach dem Start an der Sportanlage berichtete Robert vor der Brücke zum Hördeweg: hier war früher mein Revier. Rechts vom Weg war eine Müllkippe und Berge mit Kohlenstaub. Das Ausziehgleis von Dahlbusch ging fast bis hierher.
Da haben viele Rotthauser Kinder früher gespielt. Die Sportanlage war in Arbeit. grenzwand

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Auf der weiteren Wanderung entlang eines trockenen Bachbetts rief Kerstin auf einmal ganz verzückt: guckt mal, sind das nicht Mirabellen? Und richtig. Genau an der nördlichen Grenze von Rotthausen steht ein Mirabellen-Baum mit süßen Früchten (probiert!).
Nördlich der Grenze liegt das Gebiet vom Hördeweg und vom Revierpark. Verwaltungstechnisch gehört alles zur
Gemarkung Rotthausen.
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Nach kurzem Ausflug auf Essener Gebiet (Beisen) versperrten Barken den Weg. Der abschüssige Weg von Rotthausen nach Katernberg (Beisen) wird vom Gelsenkirchener Referat 69 (Verkehr) mit Randsteinen und Pflasterung neu gebaut.

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Hier musste Heinz ran. Gleich hinter dem Gräberfeld für im 2. Weltkrieg gefallene Soldaten steht auf Essener Gebiet die Bergschule. Frage: wann wurde die 1991 unter Denkmalschutz gestellte Schule gebaut? Langes Nachdenken während alle anderen grinsten. 1903 steht dick an der Vorderfront.grenzwand

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Auch gleich an der Grenze: der graphisch gestaltete Eingang zum Friedhofsgelände. Ob nun für diese Partei oder gegen sie, diese Aufkleber gehören hier nicht hin! Nachricht von Gelsendienste. Der "Spinner" ist nicht mehr im Gespinst. Aber in den Gespinsten könnten noch giftige Härchen sein. Kräftiger Schauer/Sturm und das ganze ist für 2018 vorbei.

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Weiter ging es an Gewächshäusern vorbei (hier besser kein Foto) durch die neue Siedlung auf Essener Gebiet. Die "Garnbleiche" war in der Vergangenheit eher ein schlechteres Wohngebiet. Die Neubauten sehen toll aus.
Bericht wird fortgesetzt.